Das Wichtigste in Kürze:
In Deutschland liegt der aktuelle Preis für lose Holzpellets bei etwa 442 €/t (nur +0,4 % zum Vormonat) und für Sackware bei rund 521 €/t; die Preise werden voraussichtlich in nächster Zeit stabil bleiben. Grund dafür ist der anhaltend hohe Kostendruck, weil niedrige Sägemengen weniger Sägespäne – den wichtigsten Rohstoff – für die Pelletproduktion bereitstellen.
| heute: |
18 Tage
|
|
| vor 1 Monat: | 22 Tage |
| heute: |
14 Tage
|
|
| vor 1 Monat: | 14 Tage |
Das Wichtigste in Kürze:
In Deutschland liegt der aktuelle Preis für lose Holzpellets bei etwa 442 €/t (nur +0,4 % zum Vormonat) und für Sackware bei rund 521 €/t; die Preise werden voraussichtlich in nächster Zeit stabil bleiben. Grund dafür ist der anhaltend hohe Kostendruck, weil niedrige Sägemengen weniger Sägespäne – den wichtigsten Rohstoff – für die Pelletproduktion bereitstellen.
Nach den deutlichen Preissteigerungen im Sommer und Frühherbst hat sich die Lage am Pelletmarkt zuletzt beruhigt. Bei loser Ware bewegen sich die Preise in Deutschland seit einigen Wochen weitgehend seitwärts.
Aktuell kostet eine Tonne lose Holzpellets bei einer Abnahmemenge von sechs Tonnen im bundesdeutschen Durchschnitt rund 442 Euro. Vor einem Monat waren es knapp 441 Euro. Damit sind die Preise auf Sicht von vier Wochen nahezu konstant geblieben.
Bei Sackware hat sich die Situation zuletzt sogar etwas entspannt. Der bundesweite Durchschnittspreis liegt aktuell bei rund 521 Euro pro Tonne und damit knapp vier Prozent unter dem Niveau von vor einem Monat.
In Österreich zeigt sich dagegen noch ein etwas stärkerer Aufwärtstrend. Hier kostet lose Ware aktuell durchschnittlich rund 449 Euro pro Tonne, nach knapp 430 Euro vor einem Monat. Sackware liegt bei rund 530 Euro pro Tonne und damit ebenfalls etwas höher als Ende September.
Auch bei den Lieferzeiten zeigt sich die Lage momentan insgesamt relativ entspannt. Größere Versorgungsengpässe sind bei loser Ware derzeit nicht zu beobachten. Je nach Region und Händler liegen die regulären Lieferzeiten häufig im Bereich von etwa zwei bis vier Wochen. Bei einzelnen Angeboten sind auch Lieferungen innerhalb von rund acht bis 13 Werktagen möglich.
Damit hat sich die Situation gegenüber den deutlich stärker ausgelasteten Sommermonaten beruhigt. Dennoch sollten Verbraucher ihren Pelletbestand gerade mit Blick auf die beginnende Heizperiode nicht zu knapp kalkulieren. Ein deutlicher Temperatursturz könnte die Nachfrage kurzfristig wieder anziehen lassen und damit auch die Lieferzeiten verlängern.
Gegen deutlich sinkende Pelletpreise spricht weiterhin die Situation am Holzmarkt. Der Holzeinschnitt der Sägewerke bewegt sich auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Dadurch fallen weniger Sägenebenprodukte wie Sägespäne an, die den wichtigsten Rohstoff für die Pelletproduktion darstellen.
Gleichzeitig bleiben die Preise für Holz und andere Rohstoffe hoch. Die schwache Bau- und Schnittholzkonjunktur führt damit paradoxerweise nicht automatisch zu günstigeren Pellets: Wird weniger Holz eingeschnitten, stehen den Pelletwerken auch weniger Sägespäne zur Verfügung.
Der Kostendruck auf die Hersteller bleibt deshalb bestehen. Nach den kräftigen Preissteigerungen der vergangenen Monate spricht derzeit zwar vieles für eine weitere Stabilisierung, für einen deutlichen Preisrückgang fehlen momentan aber die Voraussetzungen.
Positiv bleibt die Entwicklung im Vergleich zu fossilen Energieträgern. Obwohl Holzpellets aktuell deutlich teurer sind als noch zu Beginn des Sommers, ist der Brennstoff weiterhin wesentlich günstiger als Heizöl und Erdgas.
Nach Berechnungen des Deutschen Pelletinstituts liegt der Preisvorteil von Pellets gegenüber Heizöl derzeit bei rund 45 Prozent, gegenüber Erdgas bei rund 21 Prozent. Auf Basis der Oktoberpreise ergibt sich bei einem typischen Jahresverbrauch eine Ersparnis von rund 2.300 Euro gegenüber Heizöl beziehungsweise rund 1.100 Euro gegenüber Erdgas.
Pelletheizer profitieren damit trotz des momentan vergleichsweise hohen Pelletpreisniveaus weiterhin von deutlich niedrigeren Brennstoffkosten.
Unser Tipp:
Wer in den kommenden Wochen oder Monaten Pellets benötigt, findet derzeit noch eine vergleichsweise gute Versorgungslage und überschaubare Lieferzeiten vor. Da die Rohstoffkosten weiterhin hoch sind und mit Beginn der kalten Jahreszeit die Nachfrage erfahrungsgemäß wieder anziehen kann, spricht aktuell wenig dafür, eine notwendige Bestellung unnötig aufzuschieben. Wer seinen Vorrat auffüllen muss, kann die derzeit noch entspannte Liefersituation daher gut für eine Bestellung nutzen.
| heute: |
18 Tage
|
|
| vor 1 Monat: | 22 Tage |
| heute: |
14 Tage
|
|
| vor 1 Monat: | 14 Tage |
Holzpellets.net App
Die Pelletpreise haben ihren Aufwärtstrend in den vergangenen Wochen fortgesetzt. Dabei kommt der Preisdruck aktuell vor allem von der Rohstoffseite. Die Nachfrage hat zuletzt wieder etwas nachgelassen, bleibt aber auf hohem Niveau...
Nach einer etwas ruhigeren Phase kommt wieder mehr Bewegung in den Pelletmarkt. Die Heizperiode rückt näher und damit wächst bei vielen Verbrauchern die Bereitschaft, ihre Vorräte für den kommenden Winter aufzufüllen. In den vergangenen Tagen hat die Na...